Finanzierung

Für eine Um- bzw. Neugestaltung des gewohnten Wohnraumes in einen entsprechend altersgerechten Wohnraum bedarf es der einen oder anderen größeren Investition. Hierfür sollte man zunächst seine Hausbank ansprechen. Diese kann bei kleineren Anschaffungen schon mal die Möglichkeit eines Dispositionskredites einräumen. Dieser lohnt sich jedoch nur bei einer recht zeitnahen Rückführung.

Größere Investitionen wie z. B. umfangreiche bauliche Veränderungen werden in der Regel mit einem Kreditvertrag finanziert. Die Konditionen richten sich nach der Bonität des Kreditnehmers. Dabei sind nicht nur die aktuellen Vermögensverhältnisse ausschlaggebend, sondern auch Nachbarn mit einer nicht so positiven Bonität können einen Einfluss auf die Kreditentscheidung bzw. die Höhe des Zinssatzes nehmen.

Ebenso nimmt das Alter des Kreditnehmers Einfluss auf die Bewilligung eines Kreditvertrages. Da Immobilienkredite in der Regel über einen längeren Zeitraum gehen - z. B. 20 Jahre - hängt die Bewilligung nicht nur vom Beruf des Antragstellers, sondern auch von der Einschätzung zur Erreichung dessen Lebensalters ab. Antragsteller mit schwankenden Einkünften - z. B. Selbstständige - und auch Rentner dürften somit sicherlich mehr Zeit für die Zusage eines Immobilienkredits aufwenden müssen. Sofern der Rentner jedoch hohe Rentenbezüge hat, steigen seine Chancen.

Doch nicht immer muss die Hausbank das Kreditrisiko zu 100% übernehmen. In der heutigen Zeit gibt es zahlreiche Fördermittel oder Zuschüsse. Diese werden gewährt der Bund über die KfW-Bank gewährt. Aber auch einzelne Bundesländer und sogar Kommunen unterstützen Maßnahmen wie z. B. Maßnahmen zum energetischen Aus- bzw. Umbau oder die Begrünung von Dächern zur Verbesserung der CO²-Werte in den Kommunen.

Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass gerade die Banken die Beantragung solcher Kredite und/oder Zuschüsse scheuen. Dies liegt nicht nur in der Bewältigung des "Papieraufkommens" bei der Antragstellung, sondern vielmehr auch daran, dass man offensichtlich als einziger "die Hand aufhalten möchte" wenn die gewährte Finanzierung scheitert.

Neben der Hausbank gibt es auch die Möglichkeit externe Berater bzw. Vermittler zu beauftragen. Auch hier haben wir die Erfahrung machen dürfen, dass man "kleine Kreditsummen" nicht bedienen möchte. Vielmehr begibt man sich an die Beratung und Vermittlung von Summen heran, die in etwa dem Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses oder aber der Erstellung eines Hauses entspricht. In solchen Fällen kann man dann Hypothekenmakler beauftragen. Nähere Informationen zu diesem Berufsbild erhalten Sie hier

Sie können aber auch ihre eigene Immobilie einsetzen und diese nicht nur für den altersgerechten Umbau einsetzen, sondern auch mit dem erzielten Geld das Lebensalter genießen. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

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