Auseinanderdriftende Matratzen bei Boxspringbetten

Das klagende Ehepaar erwarb ein Boxspringbett mit den einer Größe von 160 x 200 cm und zwei getrennten, motorisiert verstellbaren Liegeflächen. Die Kläger monieren, dass die Matratzen und die auf den Matratzen liegenden Topper auseinanderrutschen und eine Ritze bilden. Bei einem Boxspringbett mit getrennten Matratzen sind die Matratzen und Topper durch das Kopfteil und einen Aufnahmebügel am Fußende gegen Verrutschen gesichertt.

Das Atsgericht Düsseldorf hat einen Sachmangel abgelehnt, weil das Bett zum Schlafen als seinen eigentlichen Zweck geeignet ist., was auch durch ein Sachverständigengutachten eines Raumausstatter- und Polstermeister bestätigt wurde. Darüber hinaus liegt es auf der Hand. dass eine Maatratze in einem Bettkasten besser gegen Verrutschen gesichert ist als bei dem der Klage zugrunde liegenden ausgewählten Boxspringbett. 

Dies beruht jedoch nicht auf Konstruktionsmängel, sondern stellt sich as notwendiger Nachteil dar, der dem Vorteil einer fehlenden und den Einstieg behindernden Seitenwand gegenübersteht.

Das Urteil ides Amtsgericht st rechtskräftig, da die Berufung vor dem LG keinen Erfolg hatt und die Revision zumm BGH mangels grundsätzlicher Bedeutung des Rechtsstreits nicht zugelassen wurde.

Quelle: LG Duesseldorf vom 9.5.2019, 19 S 105/17

 

 

Fazit:

Man sollte also auch schon beim Bettenkauf das berühmte Sprichwort "Wie man sich bettet so schläft man" beachten. Wenn ein Paar einen, durch das Verrutschen der Matratzen, ungestörten Schlaf wünscht, dann sollte sich dieses die Anschaffung eines Boxspringbettes gut überlegen.